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By Clemens Büter

Der Band bietet eine strukturierte Einführung in die allgemeinen Zusammenhänge und alle kaufmännischen Tätigkeitsbereiche des Außenhandels. Sowohl der Ordnungsrahmen für die Handelsbeziehungen zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union als auch im Handel mit Drittstaaten wird erläutert. Darauf aufbauend werden die Erscheinungsformen des Außenhandels sowie das Außenhandelsmarketing behandelt. Die 2., überarbeitete Auflage enthält zu jedem Kapitel Fragen und Übungsaufgaben, die der Vertiefung des Lehrstoffs dienen.

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2 Außenwirtschaftsrechtliche Beschränkungsmöglichkeiten Die Beschränkungen des Außenwirtschaftsverkehrs sind nach Art und Umfang so zu gestalten, dass in die Freiheit der wirtschaftlichen Betätigung so wenig wie möglich eingegriffen wird (§ 2 Abs. 3 AWG). Außenwirtschaftsrechtliche Beschränkungsmöglichkeiten können sowohl in Form von Verboten als auch in Form von Genehmigungsvorbehalten bestehen. − Verbote liegen vor, wenn die Ein-, Ausfuhr oder Durchfuhr entweder ausnahmslos untersagt ist (absolutes Verbot) oder nur mittels einer Ausnahmebewilligung im Rahmen eines förmlichen Genehmigungsverfahrens erfolgen darf (präventives Verbot).

Während jeder Ware ein nichtpräferenzieller Warenursprung zugewiesen werden kann, ist der präferenzielle Warenursprung abhängig davon, ob zwischen der EG und Drittstaaten ein Präferenzabkommen besteht. Durch Präferenzen räumen sich die beteiligten Staaten eine Vorzugsbehandlung in Form ermäßigter Zollsätze (Präferenzzölle) bis hin zur Zollfreiheit ein. Präferenzen stellen damit eine Ausnahme vom Prinzip der Meistbegünstigung (vgl. 3) dar, dem alle Mitgliedsstaaten der Welthandelsorganisation unterliegen.

Eine Zollunion ist weiter gefasst als eine Freihandelszone. Die Freihandelszone ist durch den Wegfall der Binnenzölle zwischen den Mitgliedsstaaten gekennzeichnet. Jeder Mitgliedsstaat verfolgt jedoch noch eine eigene Außenzollpolitik gegenüber Drittstaaten. Bei einer Zollunion (customs union) gibt es keine Binnenzölle mehr. Die Mitgliedsstaaten einer Zollunion verfolgen eine gemeinsame Außenzollpolitik in Form eines gemeinsamen Außenzolltarifs gegenüber Drittstaaten. Das für die Europäische Union geltende Zollrecht ist supranationales Recht und geht dem Recht der einzelnen Mitgliedsstaaten vor.

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