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By Annette Merz

A survey on intertextuality within the pastoral epistles.

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Stempel, lntertextualitlt, 87; C. Schaar, Venical Context Systems, 382; U. J. Hebel, Textarchlologie, 63ff. 61 Vgl. u. S. 61 Anm. 171. Das Phänomen der lntertextualitlt und seine Analyse 21 intertextuellem Verweis gleichzeitig präsent sind, desto mehr erweitert sich das Spektrum möglicher Bedeutung. Die Rede von der "Textarchllologie" zeigt deutlich die Anschlussfllhigkeit so verstandener textanalytischer lntertextualitätsforschung ftlr exegetische Methodik. Sie suggeriert aber eine gewisse Statik, die zentralen Erkenntnissen der lntertextualitätsforschung nicht voll gerecht wird.

Auch B. Schulte-Middclith, Funktionen, bes. 205-213. ). Das Phinomen der lntertextualitlt und seine Analyse 33 Nonchalance wäre jedoch vom Verfasser der Pastoralbriefe kaum zu erwarten, würde er mit einer der heute gar nicht so seltenen Interpretationen von I Tim 2,8-15 konfrontiert, die aufgrund intertextueller Kombinationen ,,schlüssig" beweisen, dass diese Passage kein generelles Lehrverbot ftlr Frauen intendieren kann. I04 Hier stellen sich bei Texten mit einer repressiven Wirkungsgeschichte, wie es Pastoralbriefe Ober weite Strecken ohne Zweifel sind, zentrale hermeneutische Probleme, die im Rahmen einer Untersuchung zur lntertextualität zumal dann reflektiert werden müssen, wenn es die intertextuelle Struktur der Texte ist, die ihnen ihre Wirkung ermöglicht hat.

Es handelt sich hierbei um eine Zwischenform zwischen latenter und intendierter Intertextualität im vollen Sinne, nämlich die dem empirischen Autor bewusste (insofern intendierte) Intertextualität. die von den Rezipientinnen nicht erkannt werden soll oder darf, die also, aus der Perspektive des impliziten Autors oder des Textes betrachtet. I07 Das Verarbeiten von nicht genannten Quellen (etwa von Mk und Q durch Mt oder von Kol durch Eph) gehört hierher. 101 Das Offenlegen der Prätexte und die Untersuchung des Dialogs zwischen aufnehmendem und aufgenommenem Text durch die Redaktionskritik gibt hier sehr häufig zusätzliche Anstöße zur Interpretation und hilft, die Autorenintention genauer zu erfassen.

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